Welche Arbeiten übernimmt man bei einem Ausbauhaus selbst?
Kurzantwort
Beim Ausbauhaus steht die Gebäudehülle, den Innenausbau erbringen Sie selbst. Typische Eigenleistungen sind Trockenbau, Dämmung, das Verlegen von Bodenbelägen, Maler- und Tapezierarbeiten sowie einfache Montagen wie Innentüren und Sockelleisten. Rohbau, Statik und die technischen Gewerke bleiben in der Regel dem Fachbetrieb vorbehalten.
Welche Arbeiten konkret anfallen, hängt von der gewählten Ausbaustufe ab. Bei einem technikfertigen Haus übernehmen Sie vor allem Trockenbau, Dämmung, Boden und Maler. Bei einem malervorbereiteten Haus bleiben nur noch Streichen, Tapezieren und Bodenbeläge. Je niedriger die Stufe, desto mehr Gewerke – und desto mehr Verantwortung – liegen bei Ihnen.
Die technischen Gewerke Elektro, Sanitär und Heizung dürfen Sie nur vorbereiten. Anschluss, Prüfung und Abnahme sind zwingend Fachbetrieben vorbehalten. Auch statisch relevante Arbeiten und alles rund um die Luftdichtheit sind heikel, weil Fehler teure Folgeschäden verursachen können.
Praxis-Hinweis: Wählen Sie Gewerke passend zu Ihrem Können und beachten Sie die richtige Reihenfolge, damit keine teuren Nacharbeiten entstehen. Als Richtwert sparen Sie durch Eigenleistung meist 5 bis 15 Prozent der Gesamtkosten. Alle Angaben sind unverbindliche Orientierung für 2026.
Unverbindliche Orientierung – keine Preisauskunft, kein Angebot und keine Rechts- oder Bauberatung im Einzelfall.
