Welche Eigenleistungen sparen am meisten Geld?
Kurzantwort
Am meisten sparen lohnintensive Gewerke mit hohem Zeit- und geringem Materialanteil: Maler- und Tapezierarbeiten, das Verlegen von Bodenbelägen sowie der Trockenbau. Hier zahlen Sie beim Handwerker vor allem für Arbeitsstunden, die Sie selbst leisten können. Die tatsächliche Ersparnis ist ein Richtwert und hängt von Fläche, Region und Tempo ab.
Die Faustregel lautet: viel Handarbeit, wenig Spezialwissen, geringes Schadensrisiko. Genau dort steckt der größte Lohnanteil, den Sie durch Eigenleistung einsparen. Trockenbau ist besonders lohnend, weil er zeitintensiv ist und gut erlernbar. Auch Dämmung, Boden und Maler bringen spürbare Ersparnis, wenn Sie die Arbeiten selbst und sorgfältig ausführen.
Eingespart werden allerdings nur die Lohnkosten – Material, Werkzeugmiete und Transport zahlen Sie weiter. Die Nettoersparnis fällt daher kleiner aus als oft gedacht. Als Richtwert lassen sich durch Eigenleistung insgesamt meist 5 bis 15 Prozent der Gesamtkosten sparen, grob 20.000 bis 60.000 Euro, wenn Sie mehrere lohnintensive Gewerke übernehmen.
Praxis-Hinweis: Rechnen Sie konservativ und ziehen Sie Material- und Werkzeugkosten von der Lohnersparnis ab. Der Eigenleistungsrechner hilft, die Ersparnis je Gewerk realistisch zu schätzen. Alle Werte sind unverbindliche Richtwerte für 2026.
Unverbindliche Orientierung – keine Preisauskunft, kein Angebot und keine Rechts- oder Bauberatung im Einzelfall.
